Tax CMS: Dokumentationspflichten mit Mehrwert meistern

Vier von zehn mittelständischen Unternehmern (42 Prozent) sehen im digitalen Wandel eher eine Herausforderung als eine Chance. Oft konzentrieren sie sich daher auf Mindestanforderungen in ihrem Marktumfeld, statt neuartige Konzepte für mehr Wertschöpfung zu entwickeln. „Bei den Dokumentationspflichten findet die Digitalisierung schneller Akzeptanz – und dort können Impulse für weitere Veränderungsprozesse entstehen. Das lässt sich zum Beispiel bei der Einführung von Tax Compliance Management Systemen, kurz Tax CMS, beobachten“, erklärt Thomas Breit. Als digitaler Steuerberater hat er seine Kanzlei komplett auf papierlosen Betrieb umgestellt und gehört damit zu den Schrittmachern seiner Branche.
 
Hohe Steuersicherheit, schlanke und papierlose Prozesse
 
Ein Tax CMS ermöglicht die regelkonforme und zeitgerechte Erfüllung steuerlicher Pflichten. Unternehmen, die ein Tax CMS einsetzen, können der Finanzverwaltung nachweisen, dass maximale Vorkehrungen getroffen wurden, um Fehler zu vermeiden. So lassen sich Haftungs- und Reputationsrisiken minimieren. Zudem können Betriebsprüfungen, die im Unternehmen oft viele Ressourcen binden, dank eines Tax CMS wesentlich beschleunigt werden. „Mit dem strafabwehrenden System erhöht sich nicht nur die Rechtssicherheit im Unternehmen. Es lässt sich auch die Profitabilität steigern, wenn das Tax CMS an ein breiter angelegtes internes Kontrollsystem angebunden wird, das die Qualität und Effizienz von Geschäftsprozessen unterstützt“, so Breit. Voraussetzung für die betriebswirtschaftlichen Effekte sind durchgehend IT-basierte Prozesse. „Unser Angebot an die Mandanten heißt daher: Wir begleiten sie mit Blick auf den gesamten Unternehmenswert bei der Digitalisierung und richten als Teilsystem ein Tax CMS ein.“
 
Mehr Gewinn, neue Perspektiven
 
Auch wer zunächst nur die Aufbewahrung der Steuerbelege digitalisieren möchte, profitiert messbar. Als Beispiel nennt Breit einen Mandanten, dem über Jahre hohe Kosten durch die Einlagerung entstanden. 400 Regalmeter Kartons in einem Raum in zentraler Geschäftslage – die Miete für das Steuerarchiv des Unternehmens summierte sich auf mehrere Zehntausend Euro pro Jahr. Durch „Ersetzendes Scannen“ wurden die Unterlagen in einem regelkonformen Verfahren so digitalisiert, dass die Papieroriginale vernichtet werden konnten.

Die Umstellung rechnet sich in der Folge erheblich: über eingesparte Lagerflächen wie auch über die Prozesskosten. „Die Erfahrung, dass sich allein durch eine Digitalisierung von Steuerdokumenten der Unternehmensgewinn steigern lässt, schafft Offenheit für Umdenken“, berichtet Breit. „Digitalisierung bedeutet für meine Beratungspraxis, auch neue Wertschöpfung mit auf den Weg zu bringen. Das übergeordnete Ziel ist, Unternehmen auf die Anforderungen der Zukunft auszurichten und die Basis für eine erfolgreiche Nachfolge zu legen.“

 

Quelle Umfragezahl: BDI Mittelstandspanel 2017



Pressemitteilung von Sander Public Relations, November 2017

» zurück zur Übersicht